Von Mývatn zu Ásbyrgi und weiter nachHúsavík
Wir kamen erst um 17.45 Uhr in Akureyri an, zu spät für die Tasche die wir im Voraus geschickt hatten. Monique hatte vom Bus aus ein Zimmer für Annette und Tobi und eins für uns geregelt in Gula Villan. Dort konnte wir sogar heimlich eine Wäsche waschen, wenn wir es niemanden erzählten.
Akurayri, IcelandAkureyri, Iceland
Sonntag 8. August - Tag in Akureyri
Gesternabend bei Strikið gegessen. Es war natürlich wieder super voll. Im Bus ist es nicht gelungen zu reservieren, das war für zwei oder vier Personen nicht nötig. Beim Plätze verteilenden Ober hörten wir, das wir ungefähr dreißig bis vierzig Minuten warten mussten für einen Tisch und noch ungefähr fünfzehn Minuten aufs Essen. Jetzt war es aber endlich gelungen um unseren Namen auf die Reservierungsliste zu schreiben. Monique 4x, wir nennen uns in Eisland überall Monique, das ist einfach zu verstehen und zu behalten. In Ruhe abgewartet in Bláakannan. Nach einer halben Stunde die Reihe des Restaurants in Ruhe vorbei gelaufen und sofort einen Tisch bekommen. Ich konnte es doch nicht widerstehen die Krebssuppe und den Krebs als Hauptspeise zu wählen. Auf der Raucherterrasse nett socialized. Zurück in Gula Villan eigentlich sofort ins Bett. Ob wir noch einen Tag bleiben können, ist noch unsicher.
Tobi und Annette wollten schon den Bus nach Mývatn nehmen, sie werden dort einen Tag länger bleiben. Campingplatz abgemacht und wenn wir noch etwas für sie in Akureyri kaufen mussten, würden sie sich melden. Viele Geschäfte sind hier im Sommer auch am Sonntag geöffnet. Ich sitze schon um acht Uhr in der Hauptstrasse mit einer Tasse Kaffee. Tasche beim Busbahnhof abgeholt. Im Touristenzentrum war ein Mann, der Ermäßigung haben wollte. Er kannte jemanden der dort arbeitete und jetzt noch im Bett lag. Der Preis für den Ausflug war hier viel zu hoch, 70 Euro, wie er gehört hatte, 65 Euro. Er erhoffte sich einen besseren Preis. „ Soll ich ihn doch anrufen und wach machen?“ Das musste er einfach machen, auch wollte er nicht lästig sein!
Am Morgen in Eymundsson, dem Buchladen, das Internet wieder unsicher gemacht. Am Anfang bekam ich keinen Anschluss, aber in der Ecke eines Regals war ein Schalter womit der Accesspoint an und aus geschaltet werden kann. Wenn ich es eben probieren würde, müsste das Problem gelöst sein. Sie hatte Recht. Alle Mail gescannt. Wieder Antwort von Marrit, holländisches Mädchen das schon ein paar Jahre in Eisland wohnt. Sie arbeitet bei Útivist, eine eisländische Wanderorganisation und hilft uns jedes Jahr mit ein paar Tipps für unsere nächsten Wanderung. Schade das, das Verabreden bis jetzt nicht geklappt hat. Würde sie gerne mal in Echt sehen. Reden übers wohnen in Eisland im Allgemein. Von der Arbeit nichts neues, so schien es.
Eymundsson: books, coffee and internet
Mittags Gas und eine neue Schlafmatte gekauft. Self-inflatable aber auch mit Dons. Monique war schon leicht eifersüchtig, jetzt noch hoffen das es wirklich so herrlich liegt.
Wir konnten nicht länger bleiben im Guesthouse, wir mussten also alles zum Campingplatz schleppen, das andere Guesthouses die wir probierten, waren ausgebucht. Was haben wir doch viel Gepäck, wenn wir nicht geschickt alles einpacken. Campingplatz sah prima aus. Bei der Rezeption traf Monique Gerhard und Emma. Das erste Auto hatte sie direkt mitgenommen bis zum Campingplatz. Wenn man nur genug Vertrauen hat, denke ich immer. Sie wussten noch nicht, was sie machen wollten. Hier bleiben oder schon nach Mývatn.
Busschedules für Húsavík und Äsbyrgi gefragt und sofort informiert nach den Langlaufmöglichkeiten in Eisland. Für Menschen die auch in gespurten Loipen fahren möchten, sind die Möglichkeiten nicht so reich. Ich habe das Aufladegerät von den Batterien der Kamera wahrscheinlich in Reykjavík in der Steckdose vergessen und die Photogeschäfte in Akureyri waren Sonntags geschlossen.
Akureyri, IcelandAkureyri, Iceland
Monique hatte schon vereinbart das wir eine Tasche auf dem Campingplatz hinterlassen durften. In Húsavík sind wir wahrscheinlich höchstens einen Abend, darum scheint es ein bisschen Unsinnig um dort unsere gelbe Tasche mit hin zu schicken. Paket nach Ásbyrgi war kein Problem. Beim Touristenzentrum wurde es gewogen und sie sorgten dafür das es mit in den Bus kommt. Eymundsson ist schon anders. Grosse Buchhandlung, wo es auch sowie bei vielen, leckeren Kaffee gibt, aber wo jeder auch internetten kann. Du sitzt dort mit deinem Laptop und Kaffee einfach zwischen den Büchern. Schade das man nicht rauchen darf.
Das gute Sushirestaurant von letzten Jahr, wo wir eigentlich nur andere herrlichen Sachen aßen, Rub 23, war zur Überseite umgezogen. Im alten Gebäude war jetzt ein Steakhouse mit demselben Namen. Das Restaurant wo ich so gerne hin wollte, weil dort ein der besten Kochs von Eisland, Fridrik Karlsson, kochte, Fridrik V, war leider schon seit 5. März, vor 6 Monaten, geschlossen. Zu wenig Kunden. Schade, aber es hat uns sicher viel Geld bespart. Ich hatte über ihn gelesen in einem Artikel über the great fish day in Davik.
Es gibt hier in der Nähe auch sehr viele schöne Höhlen aus Eis, wenn wir den Prospekten glauben sollen. Lofthellir oder so. Doch mal schnell suchen wo sie sind. Vielleicht können wir noch etwas verändern in unseren Plänen. Haben jetzt wohl schon einen Wandertag verloren, aber wir müssen nicht immer lassen machen. Wir müssen nur vor dem 18. in Gula Villan gewesen sein und fliegen am nächsten Tag nach Reykjavík.
Coffee in AkureyriAkureyri, Iceland
Heute wieder ein paar schöne aber auch wirklich unglaubliche Campingplätze gesehen. Von Emma gelernt das Pajero, der Mitsibushi, in spanisch ‚ Menschen die masturbieren, bezeichnet.
Funny cruise ship in Akureyri
Rub 23 war nicht mehr so vie letztes Jahr, hatten doch einige Änderungen gemacht an den größeren Anzahlen. Portionen waren wohl viel größer geworden aber persönlich finde ich klein aber fein viel besser. Koch von Fridrik V schien jetzt überall im Land für eine größere Hotelkette zu arbeiten. Eigentlich ziehe ich mich nie so für einen Besuch in einem Restaurant an, aber mit meinen hellblauen Crocs fühlte ich mich doch nicht so ganz gekleidet für so eine Gelegenheit.
Paket für Äsbyrgi war schon fertig. Deutsche Familie war auch auf dem Campingplatz. Sie sahen überraschend fröhlich aus. Ruhetag in þverbrekknamúli hatten ihnen gut getan, das Heruntergehen danach fanden sie unheimlich, aber ab dem Moment war alles toll und schön gewesen. Emailadressen ausgetauscht und erzählt welchen Campingplatz wir in Reykjahlíð nehmen würden.
Montag 9 August - Mývatn und Husavík
Bus würde um acht Uhr abfahren, aber so um 6 Uhr waren wir schon auf. Neue Schlafmatte war herrlich weich und warm. Bin gespannt für wie lange es so bleibt. Ob sie noch zwanzig Jahre so bleibt?, frage ich mich. Aber für jetzt eine ganze Verbesserung
Gelbe Tasche beim Campingplatz hinterlassen, Rucksäcke beim Touristenzentrum/ Busbahnhof hinterlassen und Kaffee getrunken vom 24- Stundengeschäft. Belegte Brötchen beim Bäcker, der um 8 Uhr öffnete.
Busfahrt verlief schneller als wir dachen, um zehn Uhr waren wir in Reykjahlíð. Es sah so aus, als ob sich nichts verändert hatte. Es flog wohl die ganze Zeit so ein Delta- Flugzeug durch die Luft herum, aber das hätte letztes Jahr auch passieren können. Personal im Restaurant Gamlibaerinn und im Touristenzentrum schien neu aber das kann auch daran liegen das ich mir nicht sehr gut Gesichter merken kann. Der sehr kompetente Junge vom Touristenzentrum vom letzten Jahr hatte ich auf jeden Fall noch nicht gesehen. Der Mann vom Campingplatz war sehr begeistert vom Ausflug von Krafla über Eilífsvötn nach Dettifoss. Gut zu wandern und sehr schön. Warum es dann doch keine markierte Strecke gibt, so wie fast überall, ist undeutlich. Vielleicht gab es früher nicht den Bedarf und kommen die meisten Wege daraus fort. Jetzt nur noch heraus bekommen was der beste Weg ist und wie es aussieht mit dem Wasser.
Im Restaurant wollten sie uns noch eine Flasche Brennivín verkaufen, aber nach telephonischer Beratung mit dem Chef, wollten sie dort 18000 Kronen für haben. Es ist noch so, das ich das nicht bezahlen würde, aber es ist natürlich eine lächerliche Summe. Für das Geld können wir auch ein Auto mieten und hin und zurück nach Húsavík oder Akureyri fahren. Auf dem Campingsplatz schien hin und zurück mit dem Bus auch eine Option. 11.40 Uhr hin und 17.15 Uhr zurück. Kurz alleine sein hat manchmal so seine Anziehungskraft, Húsavík ist für mich immer schon magisch gewesen, vielleicht gab es dort auch die Möglichkeit um meine Batterie von der Kamera auf zu laden und Tobi und Annette hatten auch noch ein paar Einkäufe, die sie gerne gemacht haben wollten. Monique würde mit Tobi und Annette reiten gehen.
HúsavikHúsavik, Iceland
Nettes Fischerdorf, sicher jetzt mit dem total blauem Himmel. Vierzig Minuten mit dem Minibus, halbwegs Kiesweg. Nördliches Wellblechgebäude und hohe beschneite Berge an der anderen Seite von dem Fjord. Ladenbesitzer in Hausartikeln konnte mir nicht weiter helfen mit der Batterie, obwohl er Telefonate machte um einen Lader zu bekommen. Húsavík ist für Eisländer ein großer Ort. Für uns sind 2000 Einwohner ein sehr kleines Dorf, hier ist ganz schön viel zu tun. Diese Art von Dörfern/ Städten ( wie wird der Unterschied gemacht) sind dann auch das Zentrum für eine sehr große Umgebung.
Eine etwas dickere deutsche Dame auf der Terrasse hatte keine Wale gesehen, sie hatten nur eine kurze Pause von einer halben Stunde in Húsavík. Sie machte eine Rundfahrt durch Eisland in zehn Tagen. Sie bekam so einen Eindruck und da konnte man nicht anders von sagen. Auch die zweite Frau die ich danach fragte, nachdem sie sich zu mir an den Tisch gesetzt hatte, hatte noch keine Wale gesehen. Ihr Zwischenstop dauerte eine Stunde und die Rundfahrt vierzehn Tage.
Monique has tilted
Zurück auf dem Campingplatz war es schon zu spät für das frühe Essen. Zwischen 7 und 9 würde es wahrscheinlich sehr voll im Restaurant sein. Erst Mahl Cocktails gemacht mit ganz vielen Limonen, Rum, O- Saft und natürlich ein Rand Zucker. Es flogen sehr doofe Mücken herum. Mit einem kleinen Anflug so ins Auge. Nach dem Reiten waren Annette, Tobi und Monique sehr müde. Das Mädchen aus Dänemark das sie begleitet hatte, arbeitete seit drei Monaten in Eisland. Fünf Tage mit Menschen mit auf Ponys, zwei Tage frei und am Ende als Belohnung einen fünf Tage dauernden Ponyritt.
Skyr, kind of yogurtCocktail bij de tent. Rum, limoensap, multivruchtensap en suiker.
Mann von der Rezeption wusste uns noch zu erzählen, das wir am Besten die Jeepspur bei Krafla vorbei folgen könnten, um dort in östliche Richtung zu ziehen zum nordwestlichen Punkt von dem Eilífsvötn. Dort würde genug Wasser sein und ein prima Campingplatz und könnten wir über den nördlichen Ufer nach Selfoss und Dettifoss. Die Hütte könnten wir auch links liegen lassen.
Im Café aßen wir die Tagesspeise und den Tagessalat. Genau wir letztes Jahr Plokkfiskur und einen ähnelnden griechischen Salat. Warum sollte eine Tagesspeise sich auch eigentlich ändern müssen, man kann auch ganz einfach jeden Tag dieselbe Tagesspeise haben. Mädchen vom Brennivín von heute Mittag musste lachen, als sie hörte was ich jetzt für das Getränk bezahlt hatte.
Dienstag 10 August - Mývatn nach Krafla
It was a very good year for bleu berries
Früh aufstehen, will nicht sagen früh abreisen. Herrlich geduscht und gefrühstückt. Kaffee, Tee, Skyr, Orangensaft, es war wirklich so ein Ruhetagfrühstück mit Geschäften in der Nähe. Tobi hatte den Anfang von der Strecke des Tages schon am vorigen Tag gefunden, also liefen so vom Campingplatz auf den Weg. An der Rezeption vorbei, dritte Terrasse an der linken Seite weiterlaufen, über den Hügel und man ist da. Gut angegeben mit den gelben Pfählen, den ganzen Weg eigentlich, und bei der Kreuzung deutliche Schilder. Sehr, sehr viele Waldbeerden und eine immer schönere Umgebung. Über einen Umweg kamen wir an den Anfang von einem einfachen Einstich durch das große Lavafeld Leirhnjukshraun. Wenn man sich so umschaut, sah man das es noch ein bisschen schwieriger hätte sein können. Wir kamen über einen ganz anderen Weg als das wir letztes Jahr gelaufen sind. Komisch frisch aussehende schwarz/ lila Lavaströme über scheinbar unangefassten Wiesen, als ob sie dort gestern geströmt hätten. Es war ganz unerwartet, aber nach allen letzten Begegnungen hätten wir auch wissen müssen, das auf einmal Gerhard und Emma wieder da waren, zwischen der Lava. Hoch mitgenommen werden und nachher nach unten mitgenommen werden.
Fresh lava from the Krafla Fires that lasted until 1984Fresh lava from the Krafla Fires that lasted until 1984Fresh lava fields near KraflaFresh lava fields near KraflaTunnels of lava near KraflaTunnels of lava near KraflaTunnels of lava near KraflaIn Iceland you see a lot of bizarre lavaLeihrnjukur, lava field near KraflaFresh lava from the Krafla Fires that lasted until 1984
Auf dem Parkplatz vor Leihrjukur war es ganz schön voll, es ist natürlich auch ein besonderes Gebiet. Toiletten, wasser, schöne Wiese, eigentlich alles um einfach hier zu zelten, hatten wir uns schnell ausgedacht. Es würde hier abends nicht so voll sein. Gleich fragen wir die anderen zwei, was die davon halten. Auffällig wie oft es hier nach einer Weihnachtskrippe riecht mit al dem eisländischen Moos.
?
Tobi und Annette waren nicht so begeistert von der Idee über unseren Zeltplatz, zu viele Menschen. Standen auch noch sicher zwanzig Autos und die würden heute Abend wohl alles weg sein aber morgen Früh auch genau so schnell wieder da sein. In der Nähe gab es aber auch wenige Alternativen und al das Wasser hier, sogar warm, machte es doch wieder attraktiv. Schnell Zelt aufgestellt und schnell gekocht, obwohl das in unserem Fall nicht ganz so schnell ist. Lecker war es wohl und der neue Rum für den Kakao war bestimmt was tolles Erworbenes.
Due to a lack of alternatives we camped just next to the car parkDue to a lack of alternatives we camped just next to the car park
Vielleicht müssen wir morgen wieder Abschied nehmen. Tobi und Annette möchten gerne nördlich von Krafla in den Osten, um von dort in den Norden laufen. Eine Idee von Dieter von Isafold.de. Wir neigen mehr zu der Route von dem Mann des Campings, aber dann wohl acht Kilometer Jeeptrack, aus nicht wirklich hervorgarend. Aber der Mann vom Campingplatz kann die Routen sehr wahrscheinlich mit einander vergleichen, der Dieter kennt sehr wahrscheinlich nur die Routen die er selber gelaufen ist. Nörlich von Eilífsvötn wäre prima zu laufen. Wie auch immer, die ersten Kilometer können wir morgen noch zusammen laufen, können wir immer noch sehen ob wir über den Jeeptrack laufen.
Mittwoch 11 August - Ruhetag bei Eilífsvötn
Wir waren alle früh wach, viel eher als die ersten Auto’s, die so gegen 8 Uhr/halb 9 ankamen. Frühstück und um Viti machen wir uns auf den Weg. Abschied ging ganz schnell. Schon komisch, treffen wir uns irgendwo noch, zum Beispiel in Reykjavík? Wenn es genauso gut geht wie bei Gerhard und Emma, dann schon, sonst kommen sie bei uns in der Ooy zu Besuch oder wir in Bielefeld, vielleicht wenn wir auf der Suche sind nach einem Camper.
Viti near KraflaTobi and Annette
Wir nehmen die einfache Route. Deutlicher Jeeptrack, ab und zu vom Steinschlag, von Lava natürlich, meistens von Sand. Lavaströme waren deutlich zu erkennen als eine Art schwarzer Fluss durch die Landschaft. Nach ungefähr sieben Kilometer beschlossen wir einen direkteren Weg mach Eilífsvötn zu laufen, Jeeptrack war weiter weg. Direkter weg zu den Spitzen von Hágangnahali waren gut zu laufen. Ab und zu von Spitze zu Spitze springen. Eilífvötn wat sehr schön von oben und an unserer West-Seite sahen wir auch diverse Flüsse. Weil es so ein schöner Sommer war, waren die Flüsse auf der Karte nur noch Kiesel. Angekommen bei dem See standen wir auch sofort auf einem idealen Campingplatz. Von oben schien Mannavik der beste Platz zu übernachten, hier hatten wir einen Fluss, den See und noch ein gerades Stück. Ob es bei Mannavik auch strömendes Wasser gab, war noch die Frage. Für die Tageswanderungen würde es nicht so viel ausmachen, die ersten Kilometer neben dem Nordrand von dem See würden, nach GPS, doch wieder über den Jepptrack leiten, also einfach. Heute also nur drei Stunden und eine viertel Stunde gelaufen. Jeden scheint hier ab und zu einen Ruhetag zu nehmen, haben wir einfach heute einen Ruhetag. Wenn der See nicht so tief wäre, würden wir vielleicht noch schwimmen können
Vulcanisch activiteit wordt in de gaten gehoudenRoad from Krafla to the NorthWithout path you just go cross countryWalking ladyFamous grouseAlmost at EilífsvötnMooie vrouw
Schwimmen war ein bisschen übertrieben, aber um ein bisschen im Wasser zu liegen und die Wäsche waschen, war es sehr gut. Ein See von fünf Kilometer Länge, ganz für uns alleine. Ganz gespannt wie der Weg von Tobi und Annette war, sie müssten jetzt ungefähr an der anderen Seite vom See sein.
Eindelijk weer water, 2010 was een uitzonderlijk droog jaar in IJslandEilífsvötn
Nach dem Waschen Isostar getrunken. Manche finden das altmodisch, wir finden es aber klasse. Wir hatten es mitgenommen für unterwegs, aber das haben wir bis jetzt nicht gemacht. Nach dem Ende ist man wieder schnell fit und es schmeckt herrlich.
Eilífsvötn, a five kilometers long lake, just for the two of usThis years most beautiful camping spot next to Eilífsvötn
Zum ersten Mahl liegen wir ohne Kleidung im Gras hier in Eisland. Ganz alleine, tolles Wasser, noch einen Mittag und einen Abend für uns mit dieser tollen Aussicht über den See. Heute Abend wird der Abend von den Äpfeln und Vanillesoße. Wehem der chaotischen Vorbereitung ist das Essen jeden Tag wieder eine Überraschung. Heute Abend gibt es Tunfisch mit Meereskrale und eine skandinavische Krabbensuppe als Vorspeise. Monique gerade vorgerechnet das sie nach heute Abend nur noch 132 gram Schokolade übrig haben muss, also das mehr als 5 kg durch uns gegessen werden kann. Wir haben uns auch schon ausgedacht das all das ganz genaue Wiegen schon ein bisschen hilft im Gewicht, aber das wir auch etwas mehr mitnehmen können, um ab und zu Menschen Schokolade an zu bieten können. Gesternabend konnten wir Tobi und Annette wohl warmen Cacao geben, ein paar Tagen zuvor baten wir ihnen das auch an, aber schien das wir gar nichts mehr hatten.
Donnerstag 12 August - Tag in der Wüste.
Wir waren schon wieder früh wach, der Himmel war grau und es stand ein ganz schön starker Wind. Zum Glück hatten wir unser Zelt doch an einer guten Stelle aufgebaut. Für Monique gab es Hartkeks und für mich Bambix. Ist heutzutage für Kinder bis 15 Monaten, aber das gilt vielleicht nicht wenn du es schon isst seitdem die Regel noch nicht galt.
Dessert
Die Wanderung war ein echter Wüstenweg. Eigentlich dieselbe Wüste wie voriges Jahr, aber dann die nördliche Seite davon. Das Zelt von Tobi und Annette sahen wir schon in der Ferne. Nicht so ein schöner Tag, für einen Ruhetag eigentlich, aber wohl einen schönen Platz. Wir liefen am Nordrand vom See. Gerade unter Eilífur fanden wir den Jeeptrack wieder. Der lief mit einem großen Bogen um den Fluss nach Mannavík. Gerade nach der Kurve die den Weg wieder in den Süden leiten würde, bogen wir ab in den Osten.
It
Der Jökulsá á Fjöllum Fluss sahen wir schon in der Ferne, vom Canyon mit dem großen Wasserfällen etwas weiter stromabwärts aber nichts. Sogar als wir schon in der Nähe waren schien vor uns nur Wüste zu sein. Tobi hatte uns erzählt das neben dem Fluss laufen wunderschön sein müsste, also suchten wir einen Platz ungefähr einen Kilometer unter Selfoss. In der Ferne konnten wir Herðubreið die ganze Zeit schon sehen. Schöner Gedanke um zu wissen das man da schon mahl war und diese schönsten Bergen von Eisland waren. Wandern neben dem Fluss war wie gesagt, wunderschön.
Jökulsá á Fjöllum, a 35 kilometers long canyon in the North of Iceland
Und Selfoss, der kleine Wasserfall, was eine Gewalt, was ein Wasser. Vor Dettifoss haben wir erst unser Zelt aufgebaut. Der Campingplatz war am Anfang ein bisschen undeutlich, aber wir liefen eigentlich sofort dorthin. Erst ein großer Parkplatz mit einem stinkendem WC, wovon das Wasser eindeutlich nicht trinkbar war. 200 Meter, sagte das Schild, 500 Meter schien es uns, war der Campingplatz. Nicht wirklich grün, eigentlich nur viel Sand. Zwei große Jerrycans mit Wasser hingen dort. Tee, Isostar, Suppe, Durst ist sofort wieder weg.
Selfoss, little smaller brother of Dettifoss
Hiernach eine Runde Dettifoss. Das war sehr beeindruckend. Mehr als 100 Meter breit donnert es 46 Meter nach unten. Dampfwolke die dort unten entstand kam ein paar hundert Meter weiter erst aus dem Canyon gepustet. Viele Menschen waren dort schon, aber mehr an der anderen Seite. Parkplatz dort stand fast voll, viele Busse. Wasserfall war so groß, dass es fast nicht auffiel. Typisch Eisländisch, das es außer einem Parkplatz und unserem Campingplatz nicht anders gab. In den Niederlanden würden die Terrassen und Kiosks auch dazu gehören.
Dettifoss, fall with the largest currentDettifoss, fall with the largest current
Beim Zelt hatten wir neue Nachbarn bekommen. Tobi und Annette in ihrem gelben Schildkrötenzelt. Das Wetter war eigentlich nicht gut für einen Ruhetag, aber sehr schön um zu wandern. Ihr Weg gestern hatte zwei Mahl am Fluss vorbei geführt, ihr Campingplatz bei der Hütte war doch nicht so schön.
Camp site at Dettifoss, jerrycans with water were filled from Vestudalus everydayCamp site at Dettifoss.
Tobi hatte Plokkfiskur gemacht von getrockneten Zutaten, herrlich. Das möchte ich nächstes Jahr auch machen. Instant plokkfiskur.
Nach dem Essen noch einmal eine Runde Dettifoss und Selfoss, nur ohne Menschen an unseren Seite. Auf dem Campingsplatz wurde es immer voller. Italiener auf einem Fahrrad und ein Junge aus Fairbanks, Alaska, der schon immer durch Eisland reisen wollte. Er war vonaus Ásbygri hoch gelaufen und war noch immer sehr beeindruckt vom Canyon. Er hatte nur seine Zigaretten ins Wasser fallen lassen, also war ein glücklich als er mich rauchen sah.
Wohl komisch das wir von Tobi gehört hatten, das wir neben dem Ufer vom Fluss laufen mussten, aber das sie es eigentlich nicht gemacht hatten. Sie hatten es wahrscheinlich vom Jungen den ich hoffte zu treffen beim Touristenbüro von Reykjahlíð, aber den hatten wir am Ende garnicht gesehen.
Ein sehr gemütlicher Campingplatz hier. Monique steht dort mit 4 Deutschen, ich habe gerade mit dem Jungen aus Alaska mich unterhalten und gehört das zu Hause alles in Ordnung war mit Mama und der Rest der Familie. Ich hatte auf einmal Empfang,
Freitag 13 August - Canyon mit Blaubeeren
Eerste grote zij-canyon na de camping.First big side canyon after the camping siteMore bridges every yearOne of the many falls of StallaBizarre basalt blocksBizarre basalt blocksToch nog een riviertje doorwadenThere was one stream to be crossed, new traffic sign
Es regnete als wir aus unserem Zelt kamen. Wir waren nicht sehr früh, es waren schon drei Zelte weg.Es hörte nicht zu regnen, also alles nass eingepackt. Wir haben den Weg oben vorbei genommen. Unten war ein Stück mit Tau und ein paar Passagen für Menschen ohne Höhenangst. Parkwächter raten diesen Weg für Menschen mit großen Rucksäcken ab, aber uns schien es eine gute Idee. Nun alles doch so nass war, beschlossen wir doch das andere. Regen war nicht so schlimm und es war ab und zu sogar trocken aber es schien doch anders. Man kann nicht überall sitzen und die Regenkleidung ist oft viel zu warm, auch wenn man jede Ventilationsöffnung auf hat. Canyon war wieder sehr eindrucksvoll. Wände von hundert Metern gerade nach unten, wir entdeckten auch ein eisländischen Preikestolen, und sahen wir komische Lava und Basaltformationen am laufenden. Mittags wurde es zum Glück viel besser. Noch keine Sonne, aber trocken. Wir nahmen wenn es ging immer den Weg so nah wie möglich vom Canyon. Es wehte nicht mehr so, als wir nach unten liefen. Eisländische Wälder und ganz viele Waldbeeren. Diese Wälder sind immer tief aber es geht wie es scheint noch immer tiefer. Wir wussten schon das es ein gutes Waldbeerenjahr war, aber soviel hatten wir noch nicht gesehen. Wir liefen zum Punkt wo wir Stallá durch mussten, erst vorbei. Auf einmal entdeckten wir die Wegmarkierung auf der anderen Seite. Durch das Wasser war nicht einfach. Zum Glück hatten wir die Crocs bei uns. Der Weg war länger als das vorige Mahl, aber viel einfacher. Der Campingplatz lag wunderschön zwischen steilen Wänden und eisländischem Wald. Von dem Mädchen vom Touristenbüro wussten wir das die Route für morgen der schönste Weg war. Wir haben noch viel zu tun dort rundum Asbyrki. Dort auf jeden Fall sofort informieren ob wir auf unserem geplanten letzten Stück nach Húsavík genug Wasser finden können. Wenn es genug gibt, laufen wir in drei Tagen dorthin, so war der Plan bis jetzt. Für das Zelten mussten wir 1900 Kronen bezahlen. Letzte Nacht schien gratis, auch füllten sie jeden Tag die Jerrycans. Neben Tobi und Annett’s und unserem Zelt standen noch drei Zelte. Einer war vom einem Paar das wir gestern schon gesehen hatten bei Dettifoss, ein Zelt war von einer deutschen Familie die hier mit ihrem eigenen Auto rund tourten und ein Junge alleine. Dann gab es noch einen Pickup-Truck
In Iceland you find the most bizarre lavaIn Iceland you find the most bizarre lavaAlmost at VestudalurIcelandic forrestAlmost at VestudalurKarl og Kerling, man en vrouwCamp site in Vestudalur
Samstag 14 August - In aller Ruhe nach Ásbyrgi
Hljóðaklettar, echorotsen of beter: rotsen die lawaai maken.Hljóðaklettar, echorotsen of beter: rotsen die lawaai maken.Hljóðaklettar, echo rocks or better, noisy rocksHljóðaklettar, echorotsen of beter: rotsen die lawaai maken.IJslandse gastvrijheidThe church in Hljóðaklettar, John helps the worshiper that fell asleepThe church in HljóðaklettarHljóðaklettar, echo rocks or better, noisy rocksHljóðaklettar, echorotsen of beter: rotsen die lawaai maken.
Heute als Erster die Echocliffs mir angesehen, besser gesagt, durch gelaufen. Ganz komische Basaltformationen die, die Geräusche von allen Seiten hören lies. Eine bessere Übersetzung von Hljóðaklettar müsste eigentlich noisy rocks sein, aber Echo- Steine waren auch nicht schlecht. Geräusche vom Fluss schienen von der anderen Seite zu kommen. Wanderung zwischendurch dauert etwas länger und geht mehr hoch und runter. Nach Vesturdalur einfach auf dem Weg nah am Fluss bleiben. Einfach super! Nach dem Hljóðaklettar kannst du etwas weiter auch am besten den Weg nah am Fluss folgen. Canyon ist da am eindruckvollsten, auch ist es nach mehr als zwanzig Kilometern immer das gleiche. Bei Hvammssel, was es auch immer schein mag, der lange Weg nach Ásbyrgi ist gut angegeben. Der Pfad führt dort durch schöne Tundra und schon wieder ganz viele Waldbeeren. Halbwegs gibt es ganz komische Sandsteinformationen. Das jeder so darauf laufen darf! Man würde doch denken, das dies nur noch mehr Beschädigungen liefert aber wahrscheinlich sind die Sandströmungen viel schlechter für die Formationen
Hljóðaklettar, echo rocks or better, noisy rocksRed mountainsRed mountainsHljóðaklettar, echo rocks or better, noisy rocksRed mountainsMiss op topHeather, blue berries and mini birchesBerkeboleetSandstone in Melar
Wir hatten erst ein Schild nach Ásbygri erwartet aber auf einmal standen wir oben an der Steinwand die hier in Eisland so bekannt sind. Du stehst da oben und vor deinen Füssen geht es dreihundert Meter senkrecht nach unten. Minibäume, Miniauto’s, Minimenschen, Miniflüsse, das alles ist zu weit weg, um sich zu fürchten. Schade das ein weg hierdurch führt, aber Eisländer machen hier, glaube ich, alles mit dem Auto, warum sollten sie es dann auch verbieten. Es sah auch so aus als ob es ein Festivalgelände war. Du siehst Björk oder Sigur Rós hier so auftreten, ein Auftreten für Eisländer und ein paar Touristen die hier zufällig sind.
AsbyrgiKorhoenHelp everywhere when you need itOveral hulp als het nodig is
Auf dem Weg zum Campingplatz noch eine kleine Überraschung. Erst eine Treppe und danach ein Tau, die am Berg vorbei führten. Tau gab wohl Sicherheit aber macht auch ängstlich. Ohne Tau hätte ich mich nicht getraut aber jemand ohne Höhenangst wahrscheinlich wohl. Den Campingplatz konnte man die ganze Zeit schon sehen und kam schnell immer näher. Regen schien uns so wenig das wir keine Regenjacke anzogen aber auf einmal bist du dann so nass, das es keinen Sinn mehr macht um die Jacke an zuziehen.
Von oben aus die ganze Zeit zu sehen, aber einmal unten war der Campingplatz versteckt hinter Bäumen und Sträuchern.
Zelt augestellt und zum Informationszentrum gelaufen. Sie konnten uns wenig erzählen über die Wassersituation auf dem Weg nach Húsavík. An einer Raststätte konnten sie uns auch nicht viel weiterhelfen. Junge hinter der Bar kam aus Reykjavík, als ob das alles sagte. Noch komischer war es als ich probierte die Zutaten von Plokkfiskur zu erfahren. Alle Gäste, und das waren bestimmt nicht nur Eisländer. Junge hinter der Theke hatte es noch nie gemacht. Sogar in der Küche wussten niemand das Rezept. In dem Geschäft fand ich am Ende noch drei Eisländer, aber auch sie kamen nicht weiter als Zwiebel und Fisch. Die Kartoffeln musste ich selber entdecken.
Icelandse schone
Bier im Geschäft ist natürlich das Wasserbier, aber im Restaurantteil kann man wohl normales Bier kaufen. Aber natürlich sofort austrinken.
Petrol station Asbyrgi, as often the central pointPetrol station Asbyrgi, as often the central point
Zurück beim Zelt hat Monique Svava angerufen für das Rezept von Plokkfiskur. Weißer Fisch, Kartoffeln, Zwiebel, weiße Soße, Soße hollandaise, Käse kann auch, viel Pfeffer, eigentlich darf alles rein. Im Geschäft hatten sie aber keinen einfachen Fisch in normalen Mengen zu verkaufen, nur pro Kilo tief gefroren. Wohl getrocknet aber ich wollte eigentlich frischen Fisch um erst zu üben bevor ich eine getrocknete Version machte.
Forgotten the charger but found an alternative
Im Restaurant war ich auf das Aufladen der Batterie am warten. Das Ladgerät das ich mir geliehen hatte war nicht der Richtige, aber die Volt unterschieden sich nicht viel. Man musste wohl eine dicke Münze zwischen dem Ladgerät und der Batterie drucken und einen großen Kartenständer auf die Batterie stellen. Aber es funktionierten, ich kann wieder Fotos knipsen.
Es wurden St. Jacobsmuscheln, die hatten sie dann wohl wieder in Ein-Personportionen tief gefroren, ein bisschen Sellerie, in Krabbensuppe aus der Dose. Assortiment von dem Geschäft war sowieso komisch und alles durch einander. Kühlregal ganz voll gestopft und als ich fragte welchen Fisch ich hier hatte, schien es Lammfleisch zu sein. Möchtest du aber Sushi machen, dann bist du hier an der richtigen Adresse.
Sonntag 15 August - Rund um Ásbyrgi und Fjöll
Schon wieder ein besonderer Tag. Angefangen mit Gravad Lax, besser als Lamm, mit Cocktail Soße auf Toast von einem ganz dünnen getrockneten Roggenbrot. Angefangen um die Reserven zu essen, also auch viel Capuccino. Dann doch beschlossen um eine kurze Wanderung um Ásbyrgi zu machen um danach den Bus zu nehmen um morgen den alten Weg über Tjörnes nach Húsavík zu laufen. Rucksack im Informationszentrum hinterlassen, noch einen Kaffee bei der Tankstelle und eine herrliche Runde durch einen echten eisländischen Wald. Natürlich wieder voll Waldbeeren. Halbwegs änderte sich die Umgebung. Erst noch eine letzte tolle Aussicht über den Canyon von Jöhulsá á Fjöllum, danach wieder ruhig nach unten durch eine viele offener Landschaft aussehend über die Brücke über den Fluss und den Ozean.
Jökulsá á Fjöllum, a 35 kilometers long canyon in the North of Iceland
Im Informationszentrum findest du alles über das Endstehen vom dem komischen Gebiet. Noch kurz im Internet gesurft, ich vermisse das doch immer. In der Tankstelle noch ein drittes Bier gekauft für heute Abend und mit Tobi und Annette auf den Bus gewartet. Eine der Mädchen hinter der Theke war Deutsche. Hatte sich hier verliebt und wohnte in Kópasker. Dort arbeitete sie in einer Schule aber im Sommer viel in dieser Tankstelle. Jetzt war viel los aber im Winter war die Tankstelle nur zwei Tage in der Woche geöffnet. Bus zur anderen Seite kostete tausend Kronen für uns zwei. Ein anders Mädchen hinter der Theke reiste auch mit und stieg auch zusammen mit uns aus.
Busfahrer hatte von unsere Wanderung gehört und erzählte das er morgen um ungefähr viertel vor fünf bei unserem Endziel vorbei käm. Wenn er uns dort sehen würde, würde er uns mitnehmen nach Húsavík. Was ist Eisland doch ein herrliches Land. Mädchen wurde abgeholt von einem Mann in einem Auto. Schien ihr Vater zu sein. Sie fuhren zu unserem Anfang unserer Wanderung, die anfing bei ihrem Bauernhof und baten uns eine gratis Fahrt an. Hinten zwei Border-collies die weit vor unserem Ziel aus dem Auto gelassen wurden um noch eben zu rennen. Ein von den Beiden schien ein bisschen krank zu sein, aber sie schafften nicht um die vierzig Kilometer pro Stunde, die sie normal wohl schafften. Der Andere schien aber damit keine Probleme zu haben.
A few kilometers before the house the border collies where let out
Im Sommer arbeitete das Mädchen sechs Mahl in der Woche bei der Tankstelle. Vater hatte immer der Lachs und Forellezucht gearbeitet zu haben, aber weil er dadurch seine Familie zu wenig sah, hatte er genau wie sein Vater wieder auf dem Bauernhof gearbeitet. Er wusste aber nicht, was ihm besser gefahl. Er brachte uns zu einem kleinen Bach am Anfang von unserem Weg morgen, auf einem Platz wo wir auch zelten konnten. Eigentlich hatten wir noch keinen Meter gelaufen. Noch einige Zeit über die Krise und die Situation in Eisland geredet, danach allein gelassen auf einem ganz tollen Platz neben dem alten Bauernhof von seinen Eltern die ein bisschen verfallen war.
Old farm of FjöllOld farm of FjöllFjöll
Der nette Mann der uns hierhin gebracht hatte hieß Olí und abends kam er noch kurz vorbei. Erzählte von dem Mann der hier tot gefunden wurde in 1946, eine Frau, Helgi, die noch viel eher verschwunden war bei Helguhóll, auf dem Weg zu ihrem Geliebten und wovon die nachgelaufenen Fußstapfen von ihr im Schnee auf einmal aufhörten. Nie mehr was von gehört. Über ein großes Loch in der Erde, hier noch keine zehn Kilometern von entfernt, 120 Meter durchschnitt, 60 bis 70 Meter tief, ein Viking der entkopft werden musste von den Menschen aus Norwegen, wodurch die Bucht hier jetzt Öxarfjörður hieß und das warme Wasser das hier unter dem Boden ins Meer strömt, wodurch die Zucht von Fischen hier in der Bucht so gut ist. Die Lava van Krafla war bei der letzten Explosion so dünn und darum so schnell gewesen das man es rennend nicht bei halten konnte. Er hatte geflogen, getaucht aber nichts hatte soviel Eindruck gemacht. Durch die Eruption unter den Gletschern im Süden hast du hier ungefähr einmal in hundert Jahr eine Flusswelle durch die Vallei. Im Informationszentrum hatten wir Fotos gesehen von der letzten. Die Wahl um den Bus zu nehmen war eine gute gewesen. Es war doch eine Wanderung von mehr dann 25 Kilometern gewesen und ganz ohne Wasser.
Montag 16 August - Letzter Tag im Regen
Folgens Olí würde es um ungefähr zwölf Uhr anfangen zu regnen, also war das Beste um früh los zu ziehen. Es war schon ziemlich grau geworden als wir wach wurden. Aber ich hatte nicht so gut geschlafen und wenn ich unruhig schlafe hat Monique auch nie so eine gute Nacht, also sehr früh war es nicht. Ich hatte die ganze Nacht komische Geräusche aus der Erde hören kommen. Etwas zwischen den piependen Türen und ein tiefes Gestöhn, so dachte ich immer dran wenn ich es hörte, aber ich könnte es jetzt nicht mehr nachmachen.
Old road over Tjörness, from Fjöll to Húsavik
Beim holen vom Wasser für das Frühstück lernte ich eine Forelle im ganz kleinen Bach kennen. Das ein Fisch soweit schwimmt. Er oder sie konnte sich gerade noch drehen.
Old road over Tjörness, from Fjöll to Húsavik
Regen kam doch etwas eher, eigentlich schon am Start um 9:30. Der Pfad ging schon vom Anfang an steil nach oben, also sehr schnell mit der Regenkleidung waren wir nicht. Er war schließlich auch der letzte Tag. Comfortable marked Route stand in der Wegbeschreibung, aber da dachten wir ziemlich schnell anders drüber. Wir liefen ihn natürlich in entgegengesetze Richtung aber es war sehr schwer. Und dann noch zu beachten, das dies früher die Hauptverbindung nach Húsavík für Menschen war, die sicher noch viel mehr Gebäck hatten als wir. Markiert war sie schon, aber meistens mit liegenden gelben Schildern. Es schien als ob jemand sie absichtlich umgeworfen hatte. Er war nicht ab und zu einer, sie lagen fast alle. Als wir oben ankamen, dachten wir ganz ruhig nach unten laufen zu können in die Richtung von einem Bauernhof etwas höher als Húsavík. Verirrten wir uns dort. Wir wussten die Richtung zum Glück wohl, aber den Pfad fanden wir erst fast am Ende erst wieder. Durch den ganzen Regen waren wir schon so durchnässt das es eigentlich nichts mehr ausmachte, was wir an hatten und das wir sogar tiefe Bäche einfach mit unseren Wanderschuhen durchquerten. Schön wandern war es nicht. Letztes Jahr hatten wir auch schon so einen regnerischen letzten Tag. Ich als Romantiker denk dann sofort das die Berge traurig sind weil wir abfahren aber vielleicht möchten sie uns auch ein bisschen Entmutigen um wieder zurück zu kommen. Beim ersten Bauernhof so viel wie mögliche trockenen Sachen angezogen und nach Húsavík mitgereist.
Old road over Tjörness, from Fjöll to HúsavikOld road over Tjörness, from Fjöll to HúsavikOld road over Tjörness, from Fjöll to Húsavik
Zimmer in Vísir gefunden, eine Art Gastarbeiterpension in einem Gebäude das früher ein Büro gewesen war. Sehr große Zimmer, PC mit Internet, große Küche mit allem was man braucht, Waschmaschine und Trockner. Diese wurden meistens durch Leute aus Polen gebraucht die in der Fischfabrik hier neben arbeiteten, aber die war bis September geschlossen
Dienstag 17. augustus - Húsavík und Akureyri
Früh wach. Im Bett liegen bleiben bis um acht Uhr, dann würde der Bäcker öffnen. Und wenn der Bäcker öffnet, wird der Supermarkt auch öffnen. War doch ein Missverständnis, der grosse Samkaup öffnete erst um neun Uhr, der Kleinere im Zentrum erst um zehn Uhr. Also keine gekochten Eier zum Frühstück, nur ein Croissant und Brötchen mit unserem eigenen Schmierkäse mit Garnelen und Kaffee. Das Wetter war noch immer schlecht, also haben wir zwei Museen besucht. Das Walfischmuseum und das Cultural Center of Húsavík. Danach war der Plan um zu lunchen und danach nach Akureyri zu gehen. In Gula Villan konnten wir einen Tag früher ankommen
Whale museum in HúsavikWhale museum in Húsavik
Walfischmuseum war schön, am meisten die Skelette von diversen Walfischen, die waren beeindruckend. Cultural Center hatte tolle Fotos von dem Eisland von früher und eine Ausstellung über die Fischerei und das Leben von damals.
Húsavik, IcelandRestaurant in HúsavikPolar bear int the Cultural House in HúsavikScheep in the Cultural House of Húsavik
Im Hafen das Einfahren vom Fisch mir noch angesehen. Hier wird mit einer Leine gefischt, lange Enden Fischleine voll mit Haken. Was sie gefangen hatten sah gut aus. Grosse Kasten voll mit Kabeljau und Seewolf. Wohl ein blutiger Zustand, aber was ein toller Fisch. Denselben Seewolf gegessen im Restaurant. Können sie den hier so gut backen oder kommt es weil er so frisch ist? Essen in Salka war wieder fantastisch. Nach dem Ersten nahm ich sogar ein zweites Gericht. Monique war sehr überrascht über meinen Appetit, ich hatte so einen Hunger, vielleicht musste ich doch noch was einholen. Im Café- Busbahnhof sehr viel Spaß gehabt mit drei Mädchen mit unerwarteten Nationalitäten. Ein Tamilmädchen aus Indien, eine aus Ghana und eine aus Litauen. Machten hier eine Ausbildung Naturschutz in Küsteumgebung.
Haven van HúsavikCod in HúsavikWij gaat zo zeewolf etenVis in HúsavikFish in Húsavik
Busfahrt nach Akureyri war für uns zwei 5600 Kronen und dauerte so eine halbe Stunde. Wir schienen auf einmal im zweiten Gula Villan zu sein, sie hatten zwei Pensionen, aber kein Problem, die Eigentümerin und ihr Mann holten uns mit dem Auto ab und brachten uns dorthin. Eine Fahrt über den Campingplatz um unsere hinterlassene Tasche wieder abzuholen. Im Buchladen wieder im Internet, alles Fotos mir angesehen und durch die Bücher geschnüffelt. Das Büro von Ferðarférlags Akureyrar besucht um zu sehen ob wir noch etwas bezahlen mussten fürs Zelten bei den Hütten bei Kjölur ( nein) und bei der BSO ein Taxi ausgemacht das uns morgen zum Flughafen bringen sollte. Danach in unserem Favoriten kleinen Café gegenüber, Bláa kannan, angefangen um Fotos zu selektieren.
Petrol station Húsavik