Die Kjölur
Dienstag 3 August - Nach Hvítárnes
Der Taxifahrer der uns vom Arnarhvoll Hotel zum Bus fuhr, schien den 10 km Marathon von Reyjhavik zu laufen. So ist man doch ein bisschen mit einander verbunden. In drei Wochen dürfen wir diesen wieder timen. Bis dahin machen wir erst zwei Wanderungen, einen durch das Innenland, durch Kjölur oder Kjalvegur, und eine Wanderung mehr im Norden, von Mývatn nach Ásbyrgi, durch die Canyon vom Jökulsá á Fjöllum, an den Wasserfällen von Dettifoss und Solfoss vorbei.
Am Busbahnhof wurden unsere Reservierungsnummern nicht erkannt, nicht von der einen Firma und auch von der Anderen. Beim Reservieren und bezahlen von den Tickets übers Internet gestern Abend, stand doch sehr deutlich, das wenn man die Bescheinigung nicht kopieren kann, die Nummer auch ausreichend war. Am Ende doch noch einmal den ganzen Vorgang wiederholt. Es war dem Mädchen hinter der Theke sehr schnell deutlich das wir doch beim Konkurrenten bleiben mussten. Sie rief sofort an. Dort begriffen sie es noch immer nicht, aber wir bekamen schnell ein neues Ticket, weil der Bus in ungefähr zwei Minuten abfahren würde. Wir versprachen, das wir bei Kontakt aufnehmen würden, wenn wir zurück kamen.
Den Busfahrer sofort gefragt ob er ein Paket in Hveravellir und eins in Akureyri abgeben könnte. Er sprach aber kein Englisch. Sieht man so wenig von Eisland, so wenig das ich alle Versuche etwas über Eisland zu lernen jeder Mahl wieder schnell aufgab. Ein Mann neben dem Busfahrer übersetzte meine Frage und es schien kein Problem.
Wir zweifelnden sehr, ob wir im richtigen Bus saßen, bei jedem touristischen Höhepunkt wurde lange angehalten. Eine Stunde bei Þingvellir, anderthalb Stunde bei Geysir, 45 Minuten bei Gullfoss. Wir bekamen überall viel mehr Zeit als bei der Golden Cirkel tour, vor ein paar Jahren. Wir sollten um 11.30 Uhr in Hvítárnes ankommen, aber wir kamen aber erst um 14.00 Uhr an. Aber es war doch schön um al die Orte noch einmal wieder zu sehen und an diesem Tag brauchten wir doch nicht so viel zu laufen.
Nach Gullfoss wurde es immer schöner, verboten für nicht Vierrad angetriebene Autos, sich schlängelnde Bergwege durch die stets rauere Natur. Auf einmal waren wir am Anfang unserer Wanderung. Der Bus hielt an, Hvítárnes war dort hin, wies der Busfahrer an. Noch 8 km laufen.
Path to HvitárnesFirst part to HvitárnesFirst shower after less than fifteen minutes walking
Das zweite Photo das ich machte, verursachte einen sehr komischen Effekt. Das erste Photo war ein Wegschild zur ersten Hütte mit im Hintergrund Berge. Das nächste Photo, etwas weiter, von Monique mit im Hintergrund ungefähr die selben Berge. Nur das erste Photo stand noch auf der Kamera, sodass ich dachte nicht Monique, sondern ein Wegschild zu sehen. Noch mal gut angeschaut, hinter Monique stand kein Wegschild, aber beim nächsten Versuch war es direkt wieder drauf. Noch einmal hinter Monique geguckt, wieder nichts. Unterwegs sahen wir in der Ferne zwei Autos, die sich kreuzten auf der schmalen Strasse. Ohne jedes Geräusch hätte es so sein können, das sie gegen einander angefahren wären.
First part to Hvitárnes
Monique hatte die geniale Idee, das ich vielleicht in Eisland für SNP arbeiten könnte. Dann könnte ich helfen bei den vielen Eislandreisen die es heutzutage gib.
Hvitárnes, IcelandHvitárnes, IcelandHut in HvitárnesHut in HvitárnesHvitárnes, Iceland
Abends bei der Hütte ein Paar nette Menschen kennen gelernt. Ein deutsches Paar, ein Franzose alleine und eine deutsche Familie mit zwei Töchtern, eine von 11 Jahren und eine von 18 Jahren. Die von 11 Jahren fand es immer so toll. Die Natur tat ihr nicht so viel. Aber die von 18 Jahren wollte in kürzerer Zeit nicht mehr mit und noch einmal mit der ganzen Familie nach Eisland war doch sehr schön und ein lang ersehnter Traum.
Hvitárnes, IcelandLangjökull, second biggest glacier of Iceland
Die drei deutschen Mädchen die wir im Bus, während den langen Stops kennen gelernt hatten, kamen eine Stunde später an, aber wollten noch weiter laufen bis zur nächsten Hütte. Dafür hatten sie auch eine Reservierung. Und jetzt wollte noch niemand in der Hütte schlafen, aber man wusste nie wer noch kommen könnte.
Zum Glück Damen, etwas später kamen zwei Autos an. Zwei Paare mit drei Kindern, die sofort mit Plastikröhren als Schwerte rund herum dem Zelt spielten. Autos wurden neben der kleinen Hütte gefahren und dort gelehrt. Es war kurz still während des Grillen, aber danach wurde der Schwertkampf sofort vorgesetzt, schade das diese Art von Plätzen mit dem Wagen zu erreichen ist. Der Franzose sammelte große Vogelfedern die er neben der kleinen eisländischen Flagge legte die neben der Hütte stand.
Mittwoch 4 August - Erster Tag Kjölur, nach Þverbrekknamúli
Noch immer Luxusessen. Wir hatten noch Soße, fertige Butterbrote und skyr mit Waldbeeren.
Sheep along the KjölurFúlakvísl, glacier riverPause along the KjölurSneeuwgentiaanGolden plover is very common in IcelandWith a herd of horses through the center of IcelandWith a herd of horses through the center of IcelandWith a herd of horses through the center of Iceland
Der Pfad war einfach zu folgen, wir liefen parallel vom Fluss. Es war aber ein echter Gletscherfluss, das Wasser sah wir eine graue Milchsorte aus, aber davon zu trinken, schien keine gute Idee. Wir hatten wohl Wasser dabei für eine Tasse Suppe. Herrlich in der Sonne auf einer Wiese irgendwo halbwegs, aber es wurde auch ein bisschen ein trockener Tag. Ein wundervoller Anblick, die Gletscherzungen von Langjökull.
Fúlakvísl, glacier river
Fast bei der Hütte in þverbrekknamúli schien es als ob wir doch noch durch einen starken Fluss mussten. Zwar viel kleiner als der Fluss wo wir den ganzen Tag dran vorbei gelaufen sind, aber mit einer starken Strömung. Etwas weiter gab es auch eine Brücke und für Monique auch die einzige Möglichkeit den Fluss zu überqueren.
Bridge to ÞverbrekknamúliRivier bij Þverbrekknamúli, ook al een bruggetje
In der Nähe von der Hütte kamen uns zwei Jungen entgegen mit leichter Bepackung aber mit einem großen Vorhammer. Geologen die, die Lava bestudierten. Eine tolle Studienrichtung, die Praktika kann überall in der Welt gemacht werden. Nächstes Mal Hawaii? Wasser gab es nicht in der Hütte. Für Wasser mussten wir 1 km laufen. Aber die Quelle würde die Wanderung wert sein, sagten die Leute.
Bei der Hütte wieder ein deutsches Paar. Hatten hier heute einen Ruhetag gehalten. Waren schon zwei Tage vor Hvítárnes angefangen, gerade hinter Gullfoss. Vielleicht den selben Weg wie Monique in 1992. Die Wanderung zur Quelle war tatsächlich sehr toll. Ein langes Stück war sehr ähnlich an einer Wüste aber es wurde doch immer grüner und grüner. Den ersten klaren Bach überschlagen weil die roten Pfahle die als Markierung dienten, doch deutlich weiter gingen. Wo die Pfahle aufhörten, war eine Quelle unter Wasser, wo kleine Steine vom Boden nach oben kamen, so wie von einem Sprungbecken, mit einem leisen Klingellaut
ÞverbrekknamúliÞverbrekknamúli
Wir waren in der Hütte uns am unterhalten mit den Anderen, als die Kinder von der deutschen Familie ankamen. Besonders die Mutter hatte es schwer und es war noch die Frage ob sie weiter konnte. Bei Damen meckerten doch sehr viel aber es schien das sie es jetzt doch spannender fanden als am Anfang. Vater kam etwas später aber war schnell wieder weg um auch seine Frau zu holen. Diese kam sehr schnell total fertig und setzte sich zu uns auf die Bank. Brauchte kein Wasser, sogar auch kein Isostar, wollte jetzt eben gar nichts. Es dauerte mindestens eine halbe Stunde bis ihr Lieber in der Verne ankam. Aah, dort kommt mein Rucksack, sagte Mutter um sehr schnell ‚und natürlich mein Mann’ daran zu zufügen. Sie waren sehr deutlich am Ende. Wir hatten für sie schon viel extra Wasser mitgenommen und als auch noch das deutsche Paar mit den zwei Töchtern bei der Quelle gewesen war, war es direkt wieder sehr gemütlich in der Hütte
Source near ÞverbrekknamúliWe moesten hier een kilometer lopen voor water maar wel een hele mooie bron
Abends unsere erste selbst getrocknete Mahlzeit, Möhren untereinander mit vegetarischem Fleisch gegessen. Was war das herrlich. Genau so wie zu Hause. Vielleicht sogar leckerer weil ich es mit dem Milchpuder aus der Reserveverpackung machen musste. Das wird in der Zukunft leckeres Essen beim Wandern.
Worm very curious about our dinnerÞverbrekknamúliÞverbrekknamúli
Nach dem Essen musste Monique lachen: schau mal wer dort kommt! Die Kinder mit dem Schwert von gestern. Mit den Eltern. Eine Beruhigung das die Familie in der Hütte ist und wir unser Zelt etwas weiter weg von der Hütte aufgebaut haben. Und auch nicht in der Nähe von einem Baumstamm, die eine starke Anziehungskraft auf spielende Kinder haben.
Donnerstag 5 August - Kjölur, von Þverbrekknamúli nach Þverbrekkur
Vonaus oder neben unserem Zelt schauten wir hinaus auf die drei riesigen Gletscherzungen von Hrútfellsjökull, wo wir den größten Teil des Tages gelaufen hatten. Eine dünne Wolkendecke probierte über die Gletscherzungen die gelangen, aber kam nicht so weit. An dieser Seite blockierte nichts ihren Weg, vielleicht wird es von hinten festgehalten. Die drei Gletscherzungen sind eigentlich eine, aber sie wird halbwegs des Hanges durch zwei Bergspitzen in zwei geteilt.
Þröskuldur
Heute morgen langsam aufgestanden, wie immer eigentlich. Es fing an zu nieseln, was es noch immer etwas langsamer macht. Werden keine Sachen nass, die nicht nass werden dürfen? Hört es schon auf oder wird es noch schlimmer und müssen wir selber die Regenkleidung anziehen? Die Umgebung mit Sonne ist auf jeden Fall ganz anders und behaglicher. Alles aber doch im trocknen einpacken können.
ÞverbrekkurDescend from Múlar, there is a new bridge here tooÞverbrekkur
Jeder der heute geht ist eigentlich zugleich fertig. Das deutsche Paar, das wir gestern Abend eigentlich erwartet hatten, aber nicht mehr gesehen hatten, waren scheinbar gerade uns passiert. Annette und Tobi hatten sich schon gefragt ob diejenigen waren die gestern abwesend waren. Überraschte Blicke natürlich aber auch bestätigend. Wir hatten uns nicht wirklich Sorgen gemacht, sie liefen bei der letzten Brücke ungefähr 500 Meter hinter und man kann hier überall zelten, aber es ist natürlich so angenehm zu hören das wirklich nichts passiert is.
Glacier tongues of HrútfellsjökullGlacier tongues of HrútfellsjökullGlacier tongues of Hrútfellsjökull
Für Tobi und Annette war das nicht zurück kehrende Paar von einer ungefähr 60. jährigen eisländischen Frau und ihren Sohn die gestern eine Runde Hrútfell machten viel schlimmer. 28 km mit einem Stück vorbei und vielleicht über die Gletscherzungen. Sie hatten sich vorgenommen um, um 24.00 Uhr Kontakt mit eventuellen Rettungsdiensten auf zu nehmen mit dem Telefon das jede Hütte in Eisland hat. Erst als es beinah dunkel war, so um halb 12, sahen sie zwei Menschen aus der erwarteten Richtung kommen. Mit den beiden war nichts los, sahen sogar ganz fit aus. Die Wanderung hatte nur etwas länger gedauert. Teewasser in der Hütte hatten Tobi und Annette schon aufgesetzt, was leben wir doch in einer tollen Welt. Man konnte das Wasser aus dem Gletscherfluss trinken, meinten die Eisländer. Im Wasser sind nur viele Sedimente und kann es lange dauern bis es nach unten sinkt. Bis dahin schmeckt es nach Sediment.
Heute war es also in einer Arte Kolonne laufen. Man sieht sich zum Glück meistens nicht, die Illusion von Allen zwischen den Bergen finde ich ganz angenehm, wir konnte genug „ bis bald“ sagen. Weil es solche einfachen Etappen sind, machen wir jede Stunde eine Pause. Schöne Stellen entlang des großen Gletscherflusses. Gut das wir ihn nirgends mehr durchwarten mussten. An manchen Stellen vielleicht doch aber die Brücken machen es ein Stück einfacher. Trinkwasser gibt es unterwegs wenig. Nur etwas vor der Hütte von heute ist eine kleine Strömung. Aber es gibt wohl viele Beeren. Auch weil wir jetzt wissen, das wir die kleinen schwarzen auch essen können, die sind noch viel allgemeiner als die Waldbeeren.
Sandstone along the KjölurSandstone along the KjölurSandstone along the Kjölur
Bei der Hütte stehen wir nun mit drei anderen Paaren die wir nun alle kannten. Ein bisschen wir die Laugavegur, aber jetzt nur mit Leuten die uns nett schienen. Abends spät sehen wir die zwei Familien mit den drei kämpfenden Kindern vorbei laufen zum Auto die hier oben auf dem Col geparkt hatten.
CairnLava domes, we always call them plop lavaAlmost at ÞjofadalliAlmost at Þjofadalli
Gegen zehn Uhr kommt noch ein Paar an, deutsches Mädchen und kanadisches Mädchen, das selbe Kombi als das vom letzten Jahr, womit wir den Askja Trail mit gelaufen haben. Sie mussten morgen Abend aber schon irgendwo bei einem Campingplatz beim großen Gletscher, östlich von Kjölur sein und wollten noch ein Stück weiter laufen. Wohl lästig ohne Hütte unterwegs und wahrscheinlich auch kein Wasser.
Golden plover is very common in IcelandÞröskuldurHut in ÞröskuldurÞröskuldur
Annette und Tobi werden hiernach dieselbe Reise laufen wie wir und fragten ob wir schon deutliche Pläne gemacht hatten für die Reise. Der zweite Teil davon war nämlich wohl deutlich aber der erste weniger. Wir hatten den Rat des Junges vom Fremdenverkehrsamt von Reykjahlíð gefolgt und konnten auch nicht soviel Hilfe bieten. Wir werden sehen. Auf jeden Fall schön um mit den zwei weiter zu ziehen.
It might not look that way but the home dried meals were a big improvement.Þröskuldur
Freitag 6 August - Kjölur, Þverbrekkur nach Hverevellir
Das erste deutsche Paar, das wir schon kannten ab Hvítárnes war schon weg als wir aufstanden. Deutsche Junge mit seiner mexikanischer Freundin waren schon weit mit dem einpacken. Schon ruhig aufgestanden. Zusammen hatten wir noch fast das ganze Klopapier verbraucht. Es war auch das erste WC das nicht furchtbar stank. Es war so durchlüftet das auch der Regen nicht ganz draußen blieb, aber alles besser als die ganz abgeschlossenen Räume über so einem riesigen Loch wo alles drin lag. Noch eben gezweifelt ob wir vielleicht eine Klorolle hier lassen mussten, aber niemand kommt hierhin ohne eine eigene Klorolle dabei zu haben.
SheepLava domes, we always call them plop lavaLava domes, we always call them plop lava
Oben auf der Col erst den Mercedesbus sich angesehen, der die ganze Nacht dort gestanden hatte. Es musste doch ein 4x4 sein und wir suchten noch immer so einen Camper. Danach über die Jeep-spur nach unten. War nicht eine sehr tolle Wanderung. Zum Glück gab es noch einen anderen älteren Weg zum laufen. War schon besser aber trotzdem noch immer sehr langweilig. Nach ungefähr 4 Kilometern stand sehr unerwartet ein Schild mit Hverervellir nach rechts, folge den orangen Pfalen. Es war nicht die Richtung die wir erwartet hatten aber die Anweisung war sehr deutlich und die organen Pfalen sind überall anwesend. Die Route wurde auch sofort sehr schön. Überall lava blub ( ploplava auf holländisch), mos in eisländich, die neu entdeckten Beeren und allerhand anderen Schönheiten. Neue Route schien auch viel kurzer. Der Platz wo wir Wasser erwarteten, verpassten wir auf diese Art, aber das war nicht so schlimm weil die Route kürzer war.
It smells like Christmas and the crowberries taste deliciousArctic sea rocket
Hverervellir konnte man schon sehr früh sehen als ein ganz kleine Rauchsäule in der Ferne, etwas später als Wetterstation in einer großen Lehre und auf einmal so wie es war. Viele dampfenden Löcher in der Erde, ein paar Gebäude, ein paar Touristenbusse und Autos und zahlreiche Geschäfte.
Permanently inhabited weather station in HveravellirHveravellirHveravellir, IcelandHveravellir, Iceland
Auf einer Terrasse vom meist besuchten Hütte lernten wir erst den Deutschen und die Mexikanische kennen und danach das an uns selber gesendete Paket. Das lag einem Schrank. Danach zurück zu Annette und Tobi und noch ein Bier. Lange drinnen gesessen mit einem italienischen Paar mit einem Mietwagen. Zelt aufestellt und danach auf die Suche nach einem Bach mit warmem Wasser. Für komische Sachen musst du in Eisland sein.
Parcel 1, sending food ahead makes walking a lot easierParcel 1, sending food ahead makes walking a lot easier
Endlich wieder frisches Essen. Paprika, geräucherte Forelle, natürlich aus Mývatn und Wasserbier. Zuerst die Hot-pot. Gleich neben der Hütte einen Raum für vielleicht 20 Personen. Sehr gemütlich mit einem Schlauch mit heißem Wasser und kaltem Wasser. Natürlich viele verschiedene Sprachen, worunter auch Gebärdensprache. Auch noch französische Gebärdensprache. Ich dachte immer das Gebärdensprache eine Art Esperanto war, Taube hätten keine Last von al den verschiedenen Sprachen. Großer Unsinn und später sah ich auch ein das ich durch das Gespräch schwamm. Wasser war abwechselnd warm und kalt. Aber doch sah ich niemanden mit dem Wasserhahn spielen.
Camp site at HveravellirYellow turtle of Tobi and Annette
Herrlich gegessen was im Paket war. Röstkartoffeln mit Paprika, Hönig- Senfdressing, geräucherte Forelle und eine halbe Packung skyr um es in bisschen den eisländischen Flair zu geben. Wasserbier war ein bisschen schade, weil man hier in der Bar echtes Bier hatten. Soße und skyr verkauften sie hier auch, aber von uns war wohl genau so lecker.
Hot pot at HveravellirHot pot at HveravellirWaarschuwing bij de hot pot bij Hveravellir
Hinter der Bar stand ein deutsches Mädchen. War einmal in Eisland gewesen wegen ihrer Arbeit und wusste direkt das sie hier eine Weile wohnen wollte. Im Café saß ein Junge aus Venray. Machte eine Rundreise durch Eisland mit einem Pass für den Bus über dem Ringweg. Darfst du ganz durch Eisland. Gültigkeit ist ein paar Jahre, einzige Bedingung ist das du nur eine Seite fahren darfst. Wenn man dann ab und zu eine Fahrkarte kauft für einen Ritt ins Innenland oder zur Küste kann man doch sehr viel vom Land sehen. Mit dem deutschen Jungen und dem mexikanischem Mädchen uns viel über Hornstrandir unterhalten. Vielleicht wollten sie da auch noch hin. Sie machen das, worauf sie gerade Lust haben oder dahin wo die Leute womit sie liften hin müssen.
Camp site at Hveravellir
Samstag 7 August - Kjölur, Ruhe in Hverevellir
Monique kam zwei Frauen vom deutschen Zeltplatz auf dem Camping entgegen im Toilettengebäude. Zelten war doch nicht so ihr Ding. „ Wenn es anstrengend wird, braucht man nur ein Bad und ein richtiges Bett, kein Zelt.“ Ich half einem von den Mädchen die als Freiwillige arbeitete in Eisland beim auspacken des Zeltes. Drei Monate auf allerlei Plätzen um überall in der Natur zu arbeiten, aber eigentlich nur an Stellen wo viele Touristen kamen. Streichen, Schilder machen und Wegbeschreibungen anbringen. Überall eine Woche, fünf Tage arbeiten, zwei Tage frei. Die freien Tage waren eigentlich aber dann um von einem Ort zum anderen zu ziehen. Sie war schon eine Woche in Skaftafell gewesen und jetzt also Hveravellir und hiernach Snæfellsness.
Bird in HveravellirOld Ferðafélag Íslands hut build in 1938Hveravellir, Iceland
Der Bus würde um 14.35 Uhr abfahren. Es schien als ob wir lange warten mussten, aber die Zeit ging schnell vorbei. Im Café hatten sie zu viel Brot, ein paar Schnitte Brot mitnehmen war kein Problem. Das mit echtem Käse, Camembert und etwas übergebliebener Forelle, Blutorange, Orangensaft und natürlich skyr war mal wieder was anderes als Hartkeks und Bambix. Es regnete, aber doch die dampfenden Pötte im schönen Sonnenlicht fotografieren können. Das erste Mal, das ich dort lief, war ich ganz alleine.
Hveravellir, IcelandHveravellir, IcelandHveravellir, IcelandHveravellir, IJslandHveravellir, IJsland
So lästig wie das erste Busticket war, so einfach war das zweite Busticket. Monique rief das Mädchen von Busbahnhof an und diese sagte sofort“ OK, I’ll tell the driver“. Der deutsche Junge und das mexikanische Mädchen, Gerald und Emma, konnten anscheinend mitgenommen werden, wir sahen sie auf jeden Fall nicht mehr stehen. Tolle Busfahrt durch das Innenland nach Akureyri. Unterwegs ein schöner Hanomag der Diesel von dem einen in den anderen Tank probierte zu gießen, auf eine Art die man nicht oft sieht.
Strange way to move diesel